Archiv für den 12. Dezember 2008

Erfahrungen mit Praktikawelten von Maximilian – Freiwilligenarbeit Sozialarbeit in Guatemala

Freitag, 12. Dezember 2008

Maximilian hat Freiwilligenarbeit im Projekt Sozialarbeit in Guatemala geleistet. Hier ist sein Erfahrungsbericht:

„Im Projekt habe ich mit anderen Freiwilligen den Kindern bei den Hausaufgaben geholfen, mit ihnen Rechnen und Diktat schreiben geübt, was auch immer eine gute Übung für mein Spanisch war. Nach 2 Stunden “harter Lernarbeit” die immer sehr heiter und lustig vergingen wurde es noch heiterer und lustiger, denn ab da an war bis abends Zeit mit den Kindern zu spielen. Besonders gern hatten die Kinder die Vueltas, also die Kinder an den Händen nehmen und durch die Luft drehen, aber auch Memory haben wir gespielt oder wir haben mit einigen der Kinder für die komplette Mannschaft gekocht.

Die Erfahrung, die ich während meiner Freiwilligenarbeit gesammelt habe und in der ich bestärkt wurde war, dass Kinder ein Geschenk sind. Es war so toll zu sehen wie man ihnen einfach nur durch seine Anwesenheit eine riesige Freude machen und ihre Gesichter zum strahlen bringen kann. Es ist schön zu sehen, dass sich die Menschen noch über so einfache Dinge freuen können. Die Kinder waren auch immer sehr interessiert an all den Dingen die ich ihnen erzählt habe und begeistert von meinen Geschichten.

Dieser Aufenthalt war eine super Entscheidung. Es war schön zum ersten Mal alleine loszuziehen und zu sehen was man alles schaffen kann, was man sich zuvor nie zugetraut hat.
Es war auch toll, eine völlig andere Kultur einmal für längere Zeit hautnah mitzubekommen. Durch die Familie habe ich viel über die Sitten und Gebräuche, das Essen und das Land mitbekommen, den anderen Teil habe ich durch meine Ausflüge selber erkundet.
Eine solche Reise ist absolut empfehlenswert und ich sehe viele Dinge hier nun ganz anderes.“

Für deine eigenen Reisepläne kannst du zu Freiwilligenarbeit in Guatemala noch viele Informationen finden.

Erfahrungen Guatemala

Freitag, 12. Dezember 2008

Daniel hat 8 Wochen an der Freiwilligenarbeit im Bereich Umweltschutz in Guatemala teilgenommen:

„Die Zeit in meinem Projekt bei den Schildkröten war sehr schön! Man merkte jeden Tag, dass man dort gebraucht wird.
Nach dem Aufstehen kann man entweder bei der Errichtung eines neuen Beobachtungsturms mithelfen, ein neues Schlafhaus anstreichen, Schildkröten freilassen oder die Temperatur der Brutstätten messen. Nachts erst wird Patrouille am Strand gelaufen, vier Kilometer in die eine Richtung und wieder vier Kilometer zurück in die andere Richtung mit Ausschau nach Meeresschildkröten.
Manche mögen sagen, ein typischer Tagesablauf dort ist geprägt von Chillen in den Hängematten, ich sage aber: Man muss seine Hilfe anbieten, nachfragen, wo es was und wann zu erledigen gibt und dann wird ein Tag im “Parque Hawaii” unglaublich spannend!

Während meines Freiwilligendienstes habe ich die eine große Erfahrung gesammelt, dass das Leben in einer anderen Kultur wie die in Guatemala zwar mit vielen Gefahren, Höhen und Tiefen verbunden ist, das Mitwirken dort aber dringend benötigt wird.

In meiner Freizeit habe ich das Nachtleben Antiguas beispielsweise kennen gelernt, mit den vielen Clubs, Bars und Diskos, den traumhaften Innenhöfen und wunderbaren Salsa- Musikgruppen. Am Wochenende versuchte ich so viele Ausflüge wie möglich zu machen, um das Land näher kennen zu lernen.

Es gab tausend schöne Augenblicke! Einer war beispielsweise das Strahlen der Augen des Direktors des “Parque Hawaii”, Eduardo, als man nach einer Patrouille nachts mit einem Sack gefundener Meeresschildkröten-Eier angekommen ist.

Es war eine super gute Entscheidung, die wohl beste Entscheidung meines Lebens!
Ich werde in Zukunft noch mehr Auslandsaufenthalte machen, da einen solche Reisen unheimlich prägen, weiterhelfen, Erfahrung sammeln lassen und einem auch beispielsweise neben einer fremden Kultur spielend leicht eine Sprache wie Spanisch beibringen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Guatemala findest Du hier.

Erfahrungen Guatemala

Freitag, 12. Dezember 2008

Claudia war für 12 Wochen im Physiotherapie- Projekt in Guatemala:

„Ich habe gemerkt, wie komplex die therapeutische Arbeit in einem Land ist. Da die Kinder nach der Geburt nicht kontrolliert werden, fällt den Eltern erst sehr spät auf, dass mit ihrem Kind etwas nicht in Ordnung ist und sie bringen es ins Heim. Dort weisen die Kinder dann einen immensen Entwicklungsrückstand auf, der kaum mehr aufzuholen scheint. Die Arbeit mit den stark behinderten Kindern ist somit sehr komplex und fordert einiges an Können.
Schön war zu sehen, wie wohl sich die Kinder fühlten, wenn sich jemand ihnen annahm, wie schnell sie Zugang zu einem fanden und wie man doch ein klein wenig zum Wohlergehen der kleinen Knirpse beitragen kann.

Unter der Woche habe ich mir Antigua und die nähere Umgebung angeschaut. Es gibt unzählige Kirchen, Ruinen, Klöster, Kaffees, Läden, Restaurants, Ausstellungen, Führungen, oder auch Sportmöglichkeiten.
An den Abenden haben wir uns meist in kleinen oder großen Gruppen im Park getroffen und uns dann für eine der vielen Bars oder Restaurants entschieden.
An den Wochenenden habe ich entweder mit Kollegen einen Ausflug zu einer Sehenswürdigkeit Guatemalas gemacht, wie Lago Atitla, Semuc champey, Tikal, Monterico oder wir haben es uns in Antigua gemütlich gemacht.

Ich habe sehr viele spannende Gespräche mit Einheimischen führen dürfen. Dies war etwas vom Bereichernsten während meines Aufenthaltes. Mit etwas Interesse an der fremden Kultur und dem nötigen Spanisch als Verständigungsgrundlage sind ganz tolle Konversationen entstanden, die mir einen sehr spannenden Einblick in das Leben in Guatemala ermöglicht haben.

Ich werde ganz sicher wieder ins Ausland gehen und weitere Erfahrungen machen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Guatemala findest Du hier.

Erfahrungen Guatemala

Freitag, 12. Dezember 2008

Anett hat 8 Wochen an der Freiwilligenarbeit im Bereich Tourismus in Guatemala teilgenommen:

„Die Mitarbeiterinnen waren super freundlich zu mir, ich konnte meine Arbeitszeiten selbst festlegen und durfte jegliche Aufgaben vom ersten Tag an mit ausführen bzw. selbstständig erledigen. Meine erworbenen Spanischkenntnisse konnte ich anwenden und auch verbessern und auch meine Englischkenntnisse fanden ihre Anwendung bei der Beratung von Touristen oder dem Check-In von Hotelgästen sowie beim Weiterhelfen bei Problemen, Fragen oder Anregungen.
Während meines Praktikums wurde auch das Büro neu gestaltet, was mir viel über Marketing und Verkaufsstrategien gezeigt hat.

Ich habe während meines Freiwilligendienstes allerhand über die Arbeit im Dienstleistungssektor gelernt. Des Weiteren konnte ich Erfahrungen im Umgang mit Touristen sammeln und habe einige Computerprogramme im Zusammenhang mit Buchung und Vertrieb kennen gelernt.
Ich konnte selber durch das Land reisen und die Kultur, die Natur und die Bevölkerung hautnah erleben.

An den Wochenenden bin ich unter anderem zu den Majaruinen in Copan (Honduras) gereist, habe das Flair von Livingston und Puerto Barrios sowie Rio Dulce miterlebt, den Charme von Monterrico gespürt, mich von den Wasserläufen in Semuc Champey bezaubern lassen und einen kleinen Trip nach Guatemala-City unternommen.
Abends habe ich mit den anderen Freiwilligen die verschiedenen Bars, Discos und Restaurants von Antigua entdeckt, getanzt, gequatscht und jede Menge Spaß gehabt.
Die einheimische Bevölkerung in Guatemala gehört zu den freundlichsten Menschen, denen ich in meinem Leben bisher begegnet bin. Man kann sich mit wildfremden Menschen total ungezwungen unterhalten, hat aber weder das Gefühl belästigt zu werden, noch dass den anderen gar nicht interessiert, was man zu sagen hat. Alles in Allem habe ich sehr viel gelernt und viele nette und aufgeschlossene Menschen getroffen, wodurch mir das Arbeiten außergewöhnlich viel Spaß und Freude bereitet hat.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Guatemala findest Du hier.