Archiv für Juli 2009

Erfahrungen von Katharina - Freiwilligenarbeit Sozialarbeit in Mexiko

Sonntag, 12. Juli 2009

Katharina hat Freiwilligenarbeit im Projekt Sozialarbeit in Mexikogeleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Meine Zeit im Projekt war sehr schön, aber anders, als ich dachte. Es war im positiven Sinne anders, es war sehr leicht mit den Kindern umzugehen.
Die Kinder dort waren so unkompliziert. Sie waren so süß und hilfsbereit. Wenn ich mit meinem Spanisch nicht weitergekommen bin, haben sie mir unter die Arme gegriffen. Die Kinder dort haben nicht viel und sind so glücklich und waren zufrieden, wenn jemand mit ihnen spielte. Man muss sich wirklich von ihnen eine Scheibe abschneiden!

Am Wochenende habe ich immer Ausflüge mit anderen Teilnehmern in die Umgebung gemacht. Einmal sind wir auch das ganze Wochenende ans Meer gefahren. Abends sind wir meistens ausgegangen oder haben Videoabende gemacht. Vorher sind wir meistens essen gegangen

Meine schönsten Momente waren im Heim mit den Kindern. Wenn ich morgens dort eingetroffen bin, liefen sie auf mich zu, umarmten mich und zogen mich mit um Hausaufgaben zu machen oder zu spielen.
Meine lustigsten Momente waren auf den mexikanischen Feiern und wenn mich Mexikaner über die Tanzfläche „geschleift“ haben.

Es war auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung. Neben den erlangten Sprachkenntnissen, habe ich gelernt, schwierige Dinge leichter zunehmen und auf fremde Menschen zuzugehen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Mexiko findest Du hier.

Ist Freiwilligenarbeit sinnvoll?

Montag, 6. Juli 2009

Freiwilligenarbeit ist für viele Jugendliche und junge Erwachsene sehr attraktiv. Meist nach dem Schulabschluss zieht es viele Volunteers in fremde Länder, um dort Gutes zu leisten und sich in sozialen Projekten zu engagieren. Doch oftmals stellt sich die Frage, ob Freiwilligenarbeit in den jeweiligen Ländern auch wirklich das bewirkt, was der Volunteer sich erhofft. Ist Freiwilligenarbeit wirklich sinnvoll und wie hilfreich ist es tatsächlich, wenn unerfahrene Leute sich dem guten Zweck verschreiben wollen?

Volunteer zu sein bedeutet häufig, sich in neuen Situationen zurecht zu finden und in einem entfernten Land zu arbeiten, das man meist nur von Fotos kennt. Beispielsweise das ungewohnte Klima und die Armut, der man bei seinem Auslandsaufenthalt begegnet, können einem zusetzen. Inwieweit ist es also möglich, sich in seiner Freiwilligenarbeit wirklich tatkräftig zu engagieren? Wichtig ist, dass das Projekt vom Volunteer sorgfältig ausgewählt wird. Es sollte eine Freiwilligenarbeit sein, bei der einfach sofort angepackt werden kann und keine wochenlange Einarbeitungszeit notwendig ist. Organisationen, die sich auf die Vermittlung solcher Freiwilligenarbeit spezialisiert haben, können bei der Auswahl unterstützen. Ein solcher Veranstalter ist beispielsweise Praktikawelten. Hier wird sichergestellt, dass der Volunteer in ein Projekt gesendet wird, in dem er wirklich etwas bewirken kann.

Auch wird bei Freiwilligenarbeit zudem eine Programmgebühr erhoben. Dies mag für den Volunteer zunächst befremdlich wirken, ist jedoch notwendig, damit die Freiwilligenarbeit für die Hilfsprojekte nicht zur finanziellen Belastung wird. Der Volunteer kommt für seine Anreise, Unterkunft und Verpflegung selbst auf. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Freiwilligenarbeit ihren Zweck erfüllt und vor Ort keine Kosten entstehen, die den Sinn der Freiwilligenarbeit schnell ins Gegenteil umkehren würden.

Unter diesen Umständen kann Freiwilligenarbeit also durchaus sinnvoll sein und stellt eine große Unterstützung für die jeweiligen Hilfsprojekte dar. Wenn Du Volunteer werden möchtest oder Dich über Freiwilligenarbeit im Ausland informieren möchtest, dann kannst Du Dich auch hier informieren.