Erfahrungen Guatemala
12. Dezember 2008Claudia war für 12 Wochen im Physiotherapie- Projekt in Guatemala:
„Ich habe gemerkt, wie komplex die therapeutische Arbeit in einem Land ist. Da die Kinder nach der Geburt nicht kontrolliert werden, fällt den Eltern erst sehr spät auf, dass mit ihrem Kind etwas nicht in Ordnung ist und sie bringen es ins Heim. Dort weisen die Kinder dann einen immensen Entwicklungsrückstand auf, der kaum mehr aufzuholen scheint. Die Arbeit mit den stark behinderten Kindern ist somit sehr komplex und fordert einiges an Können.
Schön war zu sehen, wie wohl sich die Kinder fühlten, wenn sich jemand ihnen annahm, wie schnell sie Zugang zu einem fanden und wie man doch ein klein wenig zum Wohlergehen der kleinen Knirpse beitragen kann.
Unter der Woche habe ich mir Antigua und die nähere Umgebung angeschaut. Es gibt unzählige Kirchen, Ruinen, Klöster, Kaffees, Läden, Restaurants, Ausstellungen, Führungen, oder auch Sportmöglichkeiten.
An den Abenden haben wir uns meist in kleinen oder großen Gruppen im Park getroffen und uns dann für eine der vielen Bars oder Restaurants entschieden.
An den Wochenenden habe ich entweder mit Kollegen einen Ausflug zu einer Sehenswürdigkeit Guatemalas gemacht, wie Lago Atitla, Semuc champey, Tikal, Monterico oder wir haben es uns in Antigua gemütlich gemacht.
Ich habe sehr viele spannende Gespräche mit Einheimischen führen dürfen. Dies war etwas vom Bereichernsten während meines Aufenthaltes. Mit etwas Interesse an der fremden Kultur und dem nötigen Spanisch als Verständigungsgrundlage sind ganz tolle Konversationen entstanden, die mir einen sehr spannenden Einblick in das Leben in Guatemala ermöglicht haben.
Ich werde ganz sicher wieder ins Ausland gehen und weitere Erfahrungen machen.“
Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Guatemala findest Du hier.
- Freiwilligenarbeit Guatemala
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